Unterstützung von Weiterbildungen

WeGebAU - Förderung für Unternehmen
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Unterstützung bei der Weiterbildung durch WeGebAU für Unternehmen

Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt die Weiterbildung von Beschäftigten in Unternehmen mit dem Programm "Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen" (WeGebAU). Dieses Programm wurde bereits 2006 von der Bundesagentur für Arbeit ins Leben gerufen. Durch das Qualifizierungschancengesetz 2019 wurde der Umfang der Förderung ausgeweitet.

Wer wird mit WeGebAU in welcher Höhe gefördert?

WeGebAU eignet sich insbesondere für Unternehmen mit sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, wobei folgende Gruppen unterschieden werden:

Quali Chancengesetz

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Ziel ist es, dem derzeit drohenden Fachkräftebedarf entgegenzuwirken, indem Fähigkeiten zur Beschäftigung der Arbeitnehmer gefördert werden. Die Arbeitnehmer sollen die Möglichkeit bekommen, Teilqualifikationen zu erwerben oder fehlende Berufsabschlüsse nachzuholen, ohne jedoch ihre Arbeit kündigen zu müssen.

Langfristig soll den Arbeitnehmern eine Sicherheit geboten werden, da un- oder geringqualifizierte Arbeitnehmer bei konjunkturellen Verschlechterungen ein höheres Risiko haben, entlassen zu werden. Arbeitslosigkeit kann so vermieden werden. Sollte es dennoch zu einer Entlassung kommen, haben qualifizierte Arbeitnehmer eine höhere Vermittlungschance. Unternehmer können durch WeGebAU (langjährig) bewährte Mitarbeiter an sich binden.

Welche Weiterbildungen können gefördert werden?


Gefördert werden Weiterbildungen, die im Rahmen des bestehenden Arbeitsverhältnisses unter Fortzahlung des sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgeltes durchgeführt werden. Die Weiterbildungen müssen für den allgemeinen Arbeitsmarkt verwertbare Kenntnisse vermitteln und für die Weiterbildungsförderung zugelassen sein. Ausgenommen ist die Förderung von Qualifizierungen, zu denen der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet ist.

Des Weiteren können Weiterbildungen gefördert werden, wenn:

  • Die Weiterbildung nicht unter das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz fällt
  • Die Weiterbildung außerhalb des Betriebes durchgeführt wird und mindestens 160 Stunden dauert
  • Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden, welche über ausschließlich arbeitsplatzbezogene kurzfristige Anpassungsfortbildungen hinausgehen
  • In den letzten vier Jahren vor Antragstellung nicht bereits einer nach dieser Vorschrift geförderten Weiterbildung teilgenommen wurde
  • Die Maßnahme und der Träger der Maßnahme für die Förderung zugelassen sind.