25.07.2019

Erfahrungsbericht - Logistikmeister in Teilzeit

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#meineMeisterStory – von Marcel Kubig

Mit meiner Weiterbildung zum Logistikmeister habe ich im August 2017 angefangen, in Teilzeit. Es liegen anstrengende Monate hinter mir, aber am Ende hat sich die Anstrengung absolut gelohnt. Anfangs dachte ich mir, dass ich mir über Fächer wie MIKP und Recht keine Gedanken machen müsste, doch wie sich nach der ersten Prüfung herausstellte habe ich die Fächer zu leichtgenommen und musste die Prüfung wiederholen. BWH und NTG waren von Anfang Fächer, mit denen ich so meine Schwierigkeiten hatte. Aber auch diese konnte ich dann bestehen.

Rückblick auf die Zeit bei der MeisterAkademie Graf

Die Dozenten der MeisterAkademie Graf waren fast alle sehr gut, wir hatten 2 Dozenten, die unsere Erwartungen nicht erfüllt haben, aber nach einem Telefonat mit der MeisterAkademie wurden direkt andere Dozenten für den Unterricht besorgt. Die 3 neuen Dozenten waren ein echter Glücksgriff – mit Herrn Köhler (Fach BWH), Herrn L. und Herrn Euskirchen (Fach Logistik) waren wir mehr als überglücklich. Das sind sehr erfahrene Dozenten, die uns direkt abgeholt haben und uns zusätzlich die Angst vor den Prüfungen nehmen konnten.

In der Gemeinschaft lernt es sich besser

Lerntreffs haben wir von Anfang an gemacht und ich kann jedem auch nur empfehlen es genauso zu machen. Aus meiner Sicht ist eine Lerngruppe sehr wirkungsvoll, wenn man sich regelmäßig trifft und wirklich dranbleibt. Zudem habe ich mich zum Ende der Weiterbildung vermehrt Zuhause in meinem Büro verkrochen und gelernt. Ich musste mich für die Lerneinheiten nicht übermäßig motivieren. Ich wollte mir von Anfang an beweisen, dass ich das Zeug zum Meister habe, also kam ein Abbruch für mich auf keinen Fall in Frage. Mit diesem Willen es mir persönlich zu beweisen hatte ich genug Motivation zu lernen und am Ende den Meisterbrief zu machen.

Die Prüfungen waren eine Herausforderung

Bei der BQ-Prüfung war ich schon aufgeregt, aber es war noch alles im Rahmen des Normalen. Bei der HQ-Prüfung und dem Fachgespräch war die Aufregung viel schlimmer als erwartet. Ich habe drei Nächte vor der mündlichen Prüfung insgesamt nur 6 Stunden geschlafen, hinzukam, dass ich vor der Prüfung vom Westerwald nach Düsseldorf fahren musste. Ich hatte Zeitpuffer eingeplant und war so schon eine Stunde vor der Prüfung da und wahnsinnig aufgeregt. Die Minuten vergingen wie Stunden und ich wurde immer nervöser. Als ich dann aufgerufen wurde und im Prüfungsraum war, merkten die Prüfer meine Nervosität und nahmen mir die Angst mit ihrer lockeren Art.

Der Meisterbrief in meinen Händen

Das ist ein absolut unglaublicher Moment, sich selbst gezeigt zu haben was man leisten kann. Ich war so stolz auf mich den Meister, mit einer Note 2, gemacht zu haben. Auf dem Weg zum Auto habe ich erstmal alle angerufen und Bescheid gegeben. Danach hörte ich meine persönliche Siegeshymne David Guetta mit Titanium. Um das Ganze noch feierlicher zu machen, hätte ich mich über eine offizielle Feier bei der IHK gefreut, bei der der Meisterbrief übergeben wird. Leider bekommt man den Meisterbrief einfach per Post zugeschickt als wäre es das normalste der Welt mal ebenso seinen Meister zu machen.

Meine nächsten Schritte als Logistikmeister

Ich hoffe, dass ich jetzt, mit dem Brief in der Hand, eine Stelle als Teamleitung oder stellvertretender Lagermeister finde. Ich starte gerade in die Bewerbungsphase. Rückblickend bin ich mit der MeisterAkademie Graf voll und ganz zufrieden und habe die Schule auch schon weiterempfohlen.

Meine Tipps an zukünftige Meisterschüler

Das WICHTIGSTE: Nie an sich selbst zu zweifeln, es geht irgendwie weiter, gerade dann, wenn man denkt es geht nicht mehr. Niemals den Mut verlieren, immer dranbleiben. Am besten direkt von Anfang an Lerntreffs bilden, diese sind enorm wichtig. Die MeisterAkademie Graf stellt auch gerne die Räumlichkeiten zur Verfügung. Das war bei uns gar kein Problem. Neben den Lerngruppen sollte sich jeder wirklich Zuhause hinsetzen und lernen. Es bringt nichts nur im Unterricht präsent zu sein. Mein Tipp: Ich habe auch sehr viel im Fach BWH mit der Lernapp SimpleClub von YouTube gelernt.

Foto: Marcel Kubig


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