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01.08.19
Änderungen beim Aufstiegs-BAföG

Es gibt ab heute, den 01.08.2019, mehr Geld für nichtakademische Weiterbildungen. Nach dem BAföG für Studierende wurde jetzt auch das Aufstiegs-BAföG erhöht. Die Änderungen sind allerdings nicht so umfangreich wie erwartet. Im Vorfeld war die Rede davon, dass die bisherige Verteilung  60% (Darlehen der KfW Bank) und 40% (Förderung) auf jeweils 50% geändert wird. Das ist allerdings nicht der Fall. Es bleibt, wie bisher, bei der 40/60 Verteilung.

Details zur Aufstiegs-BAföG Erhöhung

Erhöht wurden die Zuschüsse für den Lebensunterhalt. Wer sich für einen Vollzeit-Kurs entscheidet, bekommt für den Lebensunterhalt bis zu 885 Euro, vorher waren es maximal 768 Euro. Die staatliche Förderung des Lebensunterhalts ist allerdings einkommensabhängig. Es wird auch das Einkommen des Ehe - oder Lebenspartners eingerechnet.

Einkommensfreibeträge bei der Aufstiegs-BAföG Berechnung

Die Förderung der Kursgebühren ist weiter unabhängig von Alter, Einkommen und Vermögen. Für den Zuschuss zum Lebensunterhalt sieht das, wie bereits erwähnt, anders aus. Es kommt auch darauf an was der Partner oder die Partnerin verdient. Aber auch hier gelten seit heute höhere Freibeträge. Bei Verheirateten gelten jetzt 610 Euro als Freibetrag, vorher lag der Betrag bei 570 Euro. Eltern bekommen außerdem pro Kind 555 Euro, vorher waren es 520 Euro.

Das Team der BildungsAkademie Graf hilft Ihnen nach einer Kursanmeldung gerne bei der Beantragung des Aufstiegs-BAföG.

Foto: magele-pictures/ Fotolia